Donnerstag, 25. Januar 2018

Schneeglöckchen Galanthus

Kultur von Schneeglöckchen

Dieses Kleinod ist eine im Grunde unproblematische Zwiebelpflanzen. Es sind ca. 20 Arten bekannt. Sie sind mehr oder weniger winterhart. Die Zahl der Kultivare hat bestimmt die Grenze von 3000 überschritten. Einzelpreise von weit mehr als 100 € sind keine Seltenheit. Fachleute raten immer dazu keine Zwiebeln sondern immer in Green zu kaufen. Denn nur so kann man erkennen was man kauft. Dieses Problem gibt es in unserem Garten nicht denn uns kommt es auf den Gesamteindruck an. Da sie aus verschiedenen Standorten, von Europa bis Asien, kommen, varieren auch ihre Pflegebedingungenen. Offensichtlich sind sie aber sehr anpassungsfähig. So hat zum Beispiel die breitblättrige und großblumige Galanthus elwesii, bei uns im Garten, ihren Standort neben der Galanthus nivalis. Beide Arten entwickeln sich zufriedenstellend. Das kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) kommt in Deutschland, Frankreich, Italien, auf dem Balkan, in Österreich und der Schweiz vor. Dort fühlt es sich in Laubwäldern bis in Höhen von 1400 Metern wohl. Das Galanthus elwesii hat auch ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Dieses erstreckt sich von der Ukraine bis Nordgriechenland und der Türkei. Wir haben unsere Galanthus kurz nach der Blüte gepflanzt. Auch hier haben wir Stellen gewählt die keine Staunässe aufweisen. Einige haben wir auch in unsere Wildblumenwiese gesteckt.
Bei uns pflegen wir bislang nur Galanthus nivalis, G. elwesii, G. nivalis Flore Pleno,
Galanthus woronowii

















Galanthus elwesii

Das Elwes-Schneeglöckchen wird zerstreut als Zierpflanze in Rabatten und Steingärten genutzt. Diese Art ist seit ungefähr 1890 in Kultur. Es gibt zahlreiche Sorten, die unterschiedliche Blütezeiten haben und auch gefüllt sein können. Beheimatet ist das Großblütige Schneeglöckchen in der Türkei, Griechenland bis Bulgarien. Vorkommen in Deutschland gibt es vereinzelt durch Verwilderung.


























Galanthus woronowii

Das Woronow-Schneeglöckchen hat sein natürliches Verbreitungsgebiet im Kaukasus und in der Türkei. Es wächst auf steinigen Hängen die mit Falllaub und Nadelgemisch bedeckt sind. Es wächst in Höhen bis 1.400 m.
Die Art ist oft mit Eibe und Buchsbaum vergesellschaftet. In Deutschland lokal verwildert, durch entweichen aus Kultur oder durch bewustes Ausbringen durch Samen oder Pflanzen (Ansalbung).
Die grundständigen Laubblätter sind einfach, parallelnervig, hell- bis dunkelgrün, glänzend und bandförmig bis schmal verkehrt-eiförmig. Während der Blütezeit sind sie meist 8 bis 20 cm lang und 1 bis 2 ganz selten bis 3 cm breit.




























Helleborus niger ssp. niger

Pünktlich im November erscheint bei uns im Garten die Helleborus niger ssp. niger mit seinen weißen Blüten. Im Jahr 2016 haben wir die Pfla...